Mensch sein

Druvides Manifest

Der DRUVIDES Hain

Manifest des DRUVIDES Druiden-Hains

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Der Zweck dieses „Haines“ ist es, die Lehren der keltischen Weisheit zu erhalten, zu pflegen und weiter zu reichen. Er ist bestrebt das Wissen aller Menschen, die sich zum Kelten- und Druidentum hingezogen fühlen, zu fördern. Er anerkennt die Wichtigkeit der Erfahrung von Selbsterkenntnis, wie sie in der keltischen Tradition aufgezeigt wird, und respektiert die Druiden als Bewahrer ihrer Überlieferung und Weisheit.

Der Hain bestätigt die zentrale Funktion der göttlichen Schöpfungsordnung in den Druidenlehren. Die ganze Natur ist beseelt und daher göttlich. Der Druidenhain ist der Tempel des Göttlichen. Jeder Mensch, jedes Wesen (tierisch, pflanzlich oder feinstofflich) und auch zum Beispiel jede Rune steht für eine Station im Tempel des Haines und verkörpert einen bestimmten Aspekt der Natur. Alle die den Hain betreten (sich selbst auf den druidischen Weg begeben) respektieren und ehren diese Ordnung. Mit diesem Wissen und der daraus erwachsenden eigenen Inspiration lernen wir die ganze Schöpfung zu respektieren und zu ehren. Unser Hain erwartet von jenen die den alten Pfad beschreiten, daß sie sich so oft wie möglich in die Natur begeben, diese ehren, achten und respektieren.

Unser Hain hat sich zur Aufgabe gemacht druidische Weisheiten durch eigene Bücher, eigene Rituale und andere praktische und spirituelle Arbeit weiterzugeben.

Die wesentlichen, den Jahresablauf bestimmende Feste sind für uns: Samhain, Imbolc, Beltane und Lughnasadh. Auch die Tag- und Nachtgleichen sowie die Sonnenwenden können gefeiert werden.

Unser Hain schätzt und respektiert die Arbeit vieler Druidenorden und anderer Lerngruppen welche die grundlegenden Lehren keltischer Spiritualität lehren und verbreiten. Er ist aber mit keiner von diesen Gruppen näher verbunden sondern von allen unabhängig. Er ist autonom und nur sich selbst Rechenschaft schuldig, er bezieht seine Kraft aus den Quellen der Weisheit der Erde, wie sie uns durch deren Vertreter die Druiden, nahe gebracht wurden.

Innerhalb des Haines besteht unter den Mitgliedern völlige Gleichheit und Gleichberechtigung. Jeder Druide steht als Gleicher unter Gleichen im Hain, drückt seine Kraft aus dem Inneren heraus aus und stellt diese Kraft dem Ganzen zur Verfügung. Unser wesentliches Ziel ist das Streben nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit, die Heiligung des Selbst, die natürlichen Tugenden, die Eigenverantwortung und die Verehrung der Erde. Wir unterstützen die Bürgerpflichten, sind gegen jedwede Form der Diskriminierung und fördern das Gleichgewicht zwischen dem Weiblichen und Männlichen. Wir respektieren das Recht aller Menschen, wo immer sie auch seien, auf ihre eigenen spirituellen Wege.

Wir erforschen und erlernen die Überlieferung der Kelten und der heidnischen Vergangenheit, wobei wir uns deren romantischer Anziehungskraft und Faszination bewußt sind. Wir zielen darauf ab dem existierenden keltischen Quellenmaterial treu zu bleiben und dessen kritische Erforschung zu unterstützen, aber wir lassen uns davon nicht eingrenzen. Wir suchen die Weisheit unserer Vorfahren, wir erinnern uns an die Vergangenheit und schöpfen aus ihr Inspiration, während wir gleichzeitig die Errungenschaften der Gegenwart in Anspruch nehmen um so eine neue Synthese einer modernen druidischen Praxis zu schaffen.

Das Wesen der keltischen Kultur ist die Maßlosigkeit, denn ihr Maß ist die Ewigkeit.

Die DRUVIDES Lebensphilosophie

Grundsatz

Das keltische Weltbild ist gelebte Lebensphilosophie, welche von Druiden praktisch gelebt und vermittelt wird. Es handelt sich hier um eine ganz bestimmte Art zu leben und die Welt zu betrachten. Im Gegensatz zu dem Heute üblichen linearen und historischen Weltbild (der Matrix) leben und erfahren wir, als Nachfolger der Keltischen Druiden und Hüter der Erde, ein sich ständig bewegendes, sich immer zu veränderndes und spirituelles Weltbild. Wir sind uns der Ewigkeit des gegenwärtigen Augenblicks vollumfänglich bewusst. Die göttliche Schöpfungsordnung ist unser grundlegendes Gesetz. Daher lehnen wir jede Form von Dogmen und Gesetze ab die unterdrücken oder unfrei machen, vor allem, wenn sich diese dazu noch gegen die Schöpfungsordnung richten. Wir achten stets darauf, dass alle Menschen frei und in Selbstbestimmung ihr volles Potential zum eigenen Wohle und damit zum Wohle der Gesellschaft zur Entfaltung bringen.

Lebensphilosophie

Liebe ist das gesamte Gesetz.

Es gibt nur eine ursprüngliche, wertfreie und universelle Energie – sie wird niemals Symbole haben, denn sie entspringt der zentralen Sonne oder Quelle allen Lebens.

Die Mutter Erde ist ein eigenständiges Lebewesen. Die Naturgesetze sind als höchste Gesetzesebene anzusehen.

Spirituelles und Materielles wirst du nie voneinander trennen können. Beide bilden nämlich eine untrennbare Einheit.

Die Kraft der Weisheit ist die Grundlage für Ethik, Sitte und Brauchtum, von ihr geht eine starke Kraft aus, die Ordnungen setzt und soziale Beziehungen möglich macht.

Lebe dein Leben im Hier und Jetzt, sei dir stets bewusst, dass genau die Qualität deiner Gedanken im Jetzt verantwortlich dafür ist, was folgen wird.

Handle immer zum Wohl und zum Besten für die Menschen, das Land und die Erde, sowie alle anderen Lebewesen.

Befreie Dein Denken, Deine Gedanken, Dein Handeln, Deinen Geist und Dein Sein. Denn nur so wirst Du wahre Freiheit erleben und leben.

Jedes Wesen ist einzigartig und ist mit allen anderen Lebensformen gleichberechtigt.

Respektiere die Einzigartigkeit eines jeden Wesens.

Jedem Wesen steht es frei, wann und wie es handelt, solange es sich sozial und friedlich verhält und kein anderes Wesen in seinem Leben einschränkt oder behindert.

Es gibt keine Schuld, nur falsches Handeln. Falsches Handeln ist aber ein „Irrtum“ und keine Schuld. Erkennst du deinen Irrtum, so bereinige ihn.

Jeder Mensch muss Verantwortung übernehmen – einerseits für sich selbst, zweitens für die anderen und drittens für die gesamte Gesellschaft oder Gemeinschaft.

Andersartigkeit verstehe als kreativen Impuls.

Menschen, welche sich durch persönliche Eigenschaften, Begabungen oder Charakteristika von anderen unterscheiden, empfinde als inspirierend und impulsgebend. Zumindest aber als interessant.

Die Vielfalt der einzelnen betrachte als Bereicherung.

Die Vielfalt des Gesamten macht nämlich das Ganze aus.

Die fünf großen Fehler, die es zu vermeiden gilt, sind:

Hüte dich davor, einem dieser fünf „Fehler“ zu verfallen.

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