Druvides Glossar

Das Wörterverzeichnis von Druvides

Druvides Wörterbuch

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Derzeit befinden sich 88 Wörter in diesem Verzeichnis
A

Abred
Abred ist der Kreis des Physischen – von Mineral, Pflanze, Tier und Mensch. Es ist die Reise zur Erleuchtung des Wesens durch die vier Reiche, die sich in der Welt um uns herum abspielt.
Es gibt viele Wege die wir im Laufe unseres Lebens gehen können. Dabei ist das Reich von Abred unser Lernfeld auf unserem Weg zum Eins-SEIN. Wenn wir unser Leben mit einem Bewusstsein für alle Existenzen gelebt haben, dann setzt sich der Kreislauf fort. Andere mögen zurück in den Kessel schlüpfen um wiedergeboren zu werden, wobei sie die gelernten Lektionen behalten. Einige finden vielleicht Frieden in der Gestalt von Tieren oder dem fließenden Geist eines Flusses.
Siehe auch --> Awen
Weiterführende Informationen zu Awen findest du auf dieser Seite -> https://druvides.de/ueber-uns/#awen

Alban Arthuan - Wintersonnenwende am 21. Dezember
Die Wiedergeburt der Sonne an Mittwinter, wenn die Tage wieder länger werden gilt vielen Angehörigen der Tradition als Zeit des höchsten Festes. Die instinktive Erleichterung, daß die Tage wieder länger werden, daß die Dunkelheit Ihren Höhepunkt erreicht hat durchströmt das Fest, ob weltlich, christlich oder heidnisch.
Weiterführende Informationen zu Alban Arthuan findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/alban-arthuan/

Alban Eiler - Frühjahrs Tag- und Nachgleiche am 21. März
Dieses Fest wird gefeiert, wenn die Sonne in den Widder tritt und Tag und Nacht gleich lang sind. Es ist die Zeit neuen Lebens, von Narzissen und Kirschblüten, von Vogelküken und Lämmchen auf der Weide. Jetzt wird die Kindheit gefeiert. Wir befinden uns wieder an einem Wendepunkt des Jahres. Die Dunkelheit liegt hinter uns, vor uns das Licht, in das wir hineinwachsen können.
Weiterführende Informationen zu Alban Eiler findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/alban-eiler/

Alban Elued - Herbst Tag- und Nachtgleiche am 21. September
Diese Fest wird zwischen dem 20. und 23. September gefeiert wenn die Nacht wieder genauso lange ist wie der Tag. Das Gleichgewicht ist diesmal ergreifender als es im Eifer des Frühjahrs war. Oft ist dies das stillste aller Feste. Die Ernte ist eingebracht. Es ist die Zeit des Annehmens dessen was wir haben. Eine Zeit des Nachdenkens über das was wir erreicht haben.

Alban Heruin - Sommersonnenwende am 21. Juni
Das Fest wird am 21. Juni gefeiert, wenn die Sonne zu ihrem nördlichsten Punkt aufgestiegen ist oder drei Tage später am 24. Juni, genannt Mittsommer, wenn die Sonne nach der Pause ihren Abstieg beginnt. Die Sonne hat die Mächte der Dunkelheit bis auf wenige Nachtstunden zurückgedrängt.
Weiterführende Informationen zu Alban Heruin findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/alban-heruin-sommersonnwend/

Amairgen
Amairgen war der erste Druide, der in Irland ankam. Bekannt ist er durch "Das Lied von Amairgen" aus dem Leabhar Grabhála (Buch der Eroberungen). In diesem Lied verdichtet Amairgen die gesamte Druidische Weisheit in sein eigenes Wesen mit einer philosophischen Sichtweise.

Ambeth
siehe --> Brigit/Brighid

Anam Cara
Anam -> Die Seele und Cara -> Der Freund. Der Anam Cara oder „Seelenfreund“ ist dafür verantwortlich, daß die Seele sicher durch die Übergänge der Geburt, des Lebens und des Todes geleitet wird.

Anderswelt
Es ist das keltische Totenreich, die Heimat unserer Ahnen und aller anderen geistigen Wesen. In der Anderswelt ist alles anders. Sekunden werden hier zu Jahrhunderten und umgekehrt. Alte werden wieder Jung und häßliches wird schön. Die Kelten beschreiben die Lage der Anderswelt als paradiesische Insel jenseits des Meeres oder als grünes Land unterhalb der Erdoberfläche. Es ist das immerschöne grüne hügelige Apfelland (Avalon) von dem im Märchen der Frau Holle berichtet wird.
An bestimmten Tagen im Jahr ist der Schleier zwischen den Welten durchlässig und es ist möglich die Seiten zu wechseln.

Annwn
siehe --> Anderswelt

Arawn
Er ist der Herr der Unterwelt von Annwn. Er ist Schutzgott der Reisenden und hilft Zugang zur Weisheit der Ahnen zu finden. Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Arianrhod
Diese keltische Mondgöttin ist eine Muttergöttin. Sie ist eine Fruchtbarkeitsgöttin. In ihrer Rolle als Mutter repräsentiert sie jedoch auch den Schattenaspekt, der nicht einmal die Rechte und die Existenz ihrer Kinder anerkennen will.
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel --> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Asgard
Land der Asen, Heimat der Götter. Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel --> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

Awen
Weisheit und Inspiration. Weiterführende Informationen zu Awen findest du auf dieser Seite -> https://druvides.de/ueber-uns/#awen

B

Barbara
siehe --> Macha

Beltane
Beltane, gefeiert am 01.05. ist das erste Sommerfest, wenn der Stier-Vollmond in den Skorpion tritt, oder bei Erscheinen der ersten rot-weißen Blüten des Weißdorns, aus dessen Zweigen der Maien geschnitten wurde. Der Ritus an Beltane ist der Fruchtbarkeit gewidmet. Das Zwillingsfeuer des Ritus drückt die Spannung der Gegensätze aus, die Quelle der Kreativität.
Weiterführende Informationen zu Beltane findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/beltane/

Beth-Luis-Nion
Eines der irischen Alphabete, dessen Buchstaben nach Bäumen bezeichnet werden und das sich aus den Oghams heraus entwickelt hat. Seine Buchstaben lauten: Beth, Luis, Nion, Fearn, Saille, Huath, Duir, Tinne, Coll, Quert, Muin, Gort, Ngetal, Straiph, Ruis, Ailm, Ohn, Ura, Eado, Idho.

Beutlin (aus Herr der Ringe)
siehe --> Fir Bolg

Blodeuwedd
Sie wurde von Zauberern aus Blumen erschaffen. Als sie ihren Gatten betrog, wurde sie in eine Eule verwandelt. Sie ist Schutzgöttin der Natur und Patronin der Verfolgten. Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Boann (Wilbeth – Katharina)
Dieser Aspekt spielte in unterschiedlichen Namen und in vielerlei Form in der gesamten keltischen Welt eine wichtige Rolle. Grainne, Olwen, Ellen, Niwalen und andere verkörpern den verführerischen Aspekt der jungen Frühlingsgöttin.
Siehe auch --> Die dreifache Göttin.
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Borbeth
siehe --> Macha

Bran
Der gewaltige Herr der Götter ist gleichzeitig Gott der Inspiration, der Grenzen und des Wächteramtes. Er ist Schutzpatron der Geschichtenerzähler und Reisenden und verbindet uns mit der Weisheit der Ahnen. Man kann ihn als Raben visualisieren oder als übers Land streifende Gestalt. Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Brigit/Brighid (Ambeth – Margareta)
Sie ist die Göttin der Mitte des Lebens, der Mutterschaft, die Göttin der Inspiration und des Lernens, der Schmiede und der Heilung, sowie die Helferin der Waisen. Eine Tochter von Dagda.
Siehe auch --> Die dreifache Göttin
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

C

Ceridwen (Die dreifache Göttin)
Der Ursprung und die Bedeutung von Ceridwen’s Namen liegt im Dunklen. Aber sie erscheint als die Göttin der Inspiration (Awen), als Zauberin, Elfenfrau, Gestaltenwandlerin und alte weise Frau. Im walisischen ist Ceridwen der Name der großen dreifachen Muttergöttin. Sie ist sowohl wirkende Naturkraft als auch innere Seelenkraft. Sie ist die sich immer wandelnde, erneuernde, unzerstörbare Lebenskraft. Sie braut den Kessel der Weisheit und Inspiration.
Siehe auch --> Die dreifache Göttin
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/.

Cernunnos (Dagda)
Er ist der Herr der Fürst der Anderswelt. Der gehörnte, der Fruchtbarkeit und Wachstum spendet. Beschützer des Waldes und Meister der Jagd. Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Ceugant
Man sagt, dies sei die unendliche Ebene des Geistes / der Göttin / des Gottes allein. Es ist die eine über uns wachende waltende Kraft des Weltenalls und der Natur. Es ist der ultimative Raum der Schöpfung, aus dem alles kam und in den alles zurückkehren wird.
Siehe auch --> Awen.
Weiterführende Informationen zu Awen findest du auf dieser Seite -> https://druvides.de/ueber-uns/#awen

Coven
siehe --> Hain

D

Dagda
siehe --> Cernunnos

Dana oder Danu
Die Mutter der Götter. Sie wird in keltischen Mythen kurz erwähnt und dann nicht mehr. Auch erscheint sie als Anu oder Aine, die Sonnengöttin welche an vielen Orten verehrt wurde. Insbesondere an megalithischen Kultstätten. Sie dürfte auch die Personifikation des ewigen Geistes des Stammes (tuath) sein.

Die drei Kreise der Schöpfung
Diese werden repräsentiert durch die Ebenen: Annwn - Abred - Gwynvid sowie das alles beinhaltende Ceugant
Manche sehen die drei Kreise der Schöpfung als eine Spirale, die uns auf unserer Reise nach innen zur Quelle führt.
Siehe auch --> Awen.
Weiterführende Informationen zu Awen findest du auf dieser Seite -> https://druvides.de/ueber-uns/#awen

Die dreifache Göttin
Im Universum gibt es DREI grundlegende Gesetze: Das Ewig Schaffende – Das Ewig Bewahrende – Das Ewige Zerstörende. Diese Aspekte werden von der dreifachen Göttin repräsentiert.
Der Aspekt des Werdens wird repräsentiert durch die Form der Göttin als Boann (Wilbeth – Katharina)
Der Aspekt des Erhaltens wird repräsentiert durch die Form der Göttin als Brigit/Brighid (Ambeth – Margareta)
Der Aspekt des Vergehens wird repräsentiert durch die Form der Göttin als Cerridwen (Borbeth – Barbara)
Weiterführende Informationen zu den drei Bethen und der keltischen Trinität findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-3-bethen-die-keltische-trinitaet/

Druide
Ein Bewahrer und Hüter der Weisheit, der Geschichte, der Gesetze, der Erzählungen und Wertvorstellungen des alten Pfades. Das ist der Weg der keltischen Erkenntnistheorie der europäischen Ureinwohner, unserer Ahnen. Ein Philosoph, der die kulturellen, spirituellen und magischen Überlieferungen der Kelten in der Praxis anwendet, dem Land, dem Boden, der Tier-, Pflanzen- und Mineralwelten und auch allen anderen Wesen sowie den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft seine Ehrerbietung erweist.
(alte Definition):
Eine Menschenklasse welche die religiösen Rituale der Kelten wie Weissagungen und Opferungen leiteten und durchführten. Sie waren Naturphilosophen, Gelehrte, Zauberer, Barden, Richter und politische Berater der keltischen Stammeshäuptlinge und Edlen.

Drunemeton
Eine große Zusammenkunft.
Eine Ratsversammlung der Kelten welche zu verschiedenen Anlässen durchgeführt wurde.

DRUVIDES
Bedeutung: Die Druiden. Wir verstehen darunter auch den alten Pfad zu beschreiten. Den Weg des Druiden zu gehen.

F

Fir Bolg
Die „Männer des Beutels“. Sie gehören zu den allerersten Ureinwohnern Irlands. Sie sind erdbezogen, verwenden primitive Gerätschaften aus Feuerstein, trotzdem sind sie ausgezeichnete Landwirte. Die Bezeichnung "Beutlin" aus Herr der Ringe hat sich Herr Tolkien wohl hier abgeschaut.

Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche
siehe --> Alban Eiler.

G

Geis
Mehrzahl: gessa: Es scheint, daß es zuletzt zwei Arten des Geis gibt:
Die erste bestand üblicherweise auf einem Verbot, welches einem Menschen schon früh in ihrem Leben auferlegt wurde. Die Literatur macht klar, daß ein Geis magische Aspekte hat. Mehr als dieses Verbot bedeutet die Aufgabe welche von einem Dichter oder Druiden gestellt wurde, weil sie das Schicksal der Seele bestimmt.
Die zweite Art von Geis war eher wie ein Versprechen, eine Bindung, oder ein Treueeid.
Übereinkommen zu brechen zogen nicht notwendigerweise den Tod nach sich, aber es warf ein schlechtes Licht auf die Ehre eines Menschen. Die Ehre wurde wichtiger als das Leben geachtet.

Gwynvid
Sobald die physische Reise abgeschlossen ist und das Eins-SEIN erlangt wurde, bewegt sich die Reise in den Kreis von Gwynvid. Hier finden wir die Erleuchteten, die vor uns gegangen sind. Wesenheiten, welche die spirituelle Richtung von Abred mit ihren Lehren stark beeinflusst haben.
Siehe auch --> Awen
Weiterführende Informationen zu Awen findest du auf dieser Seite -> https://druvides.de/ueber-uns/#awen

H

Hain
Als Hain wird oft eine Heckenreihe oder ein kleiner lichter Wald bezeichnet in dem sich auch eine heilige Stätte wie ein Nemeton befinden kann.
Wir verstehen unter einem Hain eine Zusammenkunft von Menschen mit den gleichen geistigen Werten um diese zu leben. Die Menschen welche sich im DRUVIDES Hain zusammenfinden haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Lehren der keltischen Weisheit zu erhalten, zu pflegen und weiterzureichen.

Heide
Ein Heide ist ein Mensch welcher die göttliche Schöpfungsordnung überall erkennt, respektiert und wahrnimmt - auch in sich selbst. Aus diesem Wissen heraus ist sein Weltbild eine praktisch gelebte Lebensphilosophie. Im Gegensatz zu dem Heute üblichen linearen und historischen Weltbild (der Matrix) lebt und erfährt der Heide, als Hüter des Ahnenwissens, ein sich ständig bewegendes, sich immer zu veränderndes und spirituelles Weltbild. Der Heide ist sich der Ewigkeit des gegenwärtigen Augenblicks vollumfänglich bewusst. Die göttliche Schöpfungsordnung ist sein grundlegendes Gesetz.

Heidentum
Als sich das Christentum im Römischen Reich zu verbreiten begann geschah dies zunächst vor allem in den Städten. Die Menschen, die auf dem Land lebten und weiterhin an die “alten Bräuche” glaubten, nannte man “paganus”. Der Begriff Pagan kommt vom lateinischen paganus was sich auf diejenigen bezieht, die auf dem Land lebten. Das moderne Heidentum wird oft auch als Paganismus bezeichnet. Der Begriff “Heiden” wurde weit gefasst und bezeichnet alle Menschen, die sich an religiösen Handlungen Praktiken oder Zeremonien beteiligen welche nicht christlich sind. Auch Juden und Muslime verwenden den Begriff für Personen außerhalb ihrer Religion.
Somit definieren einige das Heidentum als eine Religion außerhalb von Christentum, Judentum, Hinduismus, Islam und Buddhismus. Andere definieren es einfach als eine Religion welche es nicht gibt. Das Heidentum wird oft nicht als traditionelle Religion bezeichnet weil es keine offizielle und einheitliche Doktrin, also einen “Katechismus”, gibt. Dennoch bietet das Heidentum einige gemeinsame Merkmale innerhalb seiner verschiedenen Traditionen.

Helheim
Das Land Hel, oder die Unterwelt. Die dunkle Seite des Mondes.
Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

Herbst Tag- und Nachtgleiche
siehe --> Alban Elued.

Herne
siehe --> Cernunnos.

Hu-Hesus
Es gibt verschieden Namen für diese Gottheit. Hu bedeutet der Samen, das Kind, das zum Riesen heranwächst. Hesus ist der Geist des Wachstums, der im Baum wohnt. Der Aspekt des reifenden Samens spielt bei diesem Gott eine wichtige Rolle. Bei den Druiden wurden Bäume als Symbole des Gebens, des Opfers verehrt. Sie geben uns ihre Früchte, spenden uns Sauerstoff und stellen uns ihr Holz zur Verfügung. Somit wurde der Geist oder das Prinzip des Opferns in Form des Gottes Hu-Hesus verehrt. Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

I

Imbolc
Der Name des Festes Imbolc, welches am 02.02. gefeiert wird, bezieht sich wahrscheinlich auf die Milch des Mutterschafes, die jetzt nach der Geburt der Lämmer fließt. Auch nach den ersten Schneeglöckchen kann Ausschau gehalten werden. Imbolc ist das erste Frühlingsfest. Jetzt hebt das im tiefsten Winter geborene Sonnenkind den Kopf, und die ersten wärmenden Strahlen berühren die Erde. Für viele Druiden ist Imbolc das einzige Fest, das ausschließlich der weiblichen Gottheit gilt. Jetzt ehren wir unsere Mütter und die Mütter unserer Mütter mit Dank an alle, die uns Leben gaben.
Weiterführende Informationen zu Imbolc findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/imbolc/

J

Jotunheim
Land der Riesen. Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

K

Katharina
siehe --> Boann.

Kelten
Dieser Name wurde den seinerzeit nördlich des Mittelmeeres siedelten europäischen Stämmen von den Griechen und Römern gegeben. Unter diesem Sammelbegriff wurden in sich total verschiedene Gruppen von Völkern zusammengefaßt. In genauerem Sinn weist der Begriff „keltisch“ auf eine indoeuropäische Sprachfamilie hin deren diverse Zweige in einem ausgedehnten Teil des damaligen Europas seit ca. 2000 v. u. Z. gesprochen wurden. Noch genauer – keltisch ist der Begriff, mit dem die Historiker jenen kulturellen Anstoß bezeichnen der in Mitteleuropa (Hallstatt) bereits vor 1000 v. u. Z. begann und seine volle Blüte in der La Tène-Zeit – nach 500 v. u. Z. entfaltete.
Diese Kultur (mit ihrer begnadeten Fähigkeit, alles zu kombinieren) entwickelte alle bekannten indoeuropäischen Erscheinungsformen – städtisch, zentralisiert, hierarchisch sowie föderal und sozial umgreifend. Eine starke Gemeinschaft die verschiedenen Gruppen wie die Edelleute, Priester, Krieger, Handwerker und Bauern ein- und zusammenschloß. Wachstum hing vom Handel mit den Mittelmeerländern ab und durch viele Jahrhunderte befruchteten sich die keltische und die griechisch-römische Welt gegenseitig.
Die Druiden wuchsen infolge dieser sozialen Entwicklungen in eine Verantwortung hinein und dienten – wie die Priester der Etrusker und Römer – der Kaste der Krieger und Edlen.

Keltenland
Alle die vor uns waren verbinden mit unserem Sein die Hoffnung, daß wir aus ihrer Geschichte lernen und dadurch in der Lage sind aus einem größeren Erfahrungsschatz zu schöpfen. Auf diese Weise werden wir inspiriert um im hier und jetzt für uns selbst bessere Entscheidungen zu treffen. Daraus resultiert auch die Gestaltung einer besseren Zukunft. Das Buch Keltenland ist mein Beitrag um diesen natürlichen Weg zu beschreiten. Möge es zu den Menschen kommen die sich dadurch selbst finden, sich inspirieren lassen und selbstbewusst und eigenverantwortlich ihre Zukunft gestalten.

L

La Tène
Damit bezeichnet man eine Stilepoche, die die Kelten in Mitteleuropa seit der Mitte des 5. Jahrhunderts entwickelt hatten. Seine abstrakte, oft asymmetrische, kurvenlinealartige Kunst von Spiralen, Rollen und Ranken verursachte einen neuen Höhepunkt der keltischen Handwerkskunst. Insbesondere sind Verzierungen an Metallobjekten von hohem Status in der irischen La Tène-Periode bemerkenswert.

Lichtalfheim
Land der Elfen, Baumgeister, Pflanzen und Vögel.
Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

Lugh
Er ist der Gott des Lichtes und der Wärme, der Sonne und der Inspiration, Schutzpatron der Dichter und Hochbegabten. In Notzeiten wird er um Hilfe angerufen.
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Lughnasadh
Dieses am 01.08. zelebrierte Fest (auch gefeiert, wenn der Löwe-Vollmond in den Wassermann tritt) feiert die erste Ernte des am häufigsten angebauten Getreides. Die Zeit des Wachstums welche mit Beltane begann ist nun zu Ende. Jetzt kommt die Zeit der Ernte.
Weiterführende Informationen zu Beltane findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/lughnasadh/

M

Macha - (Borbeth – Barbara)
Macha ist eine Erscheinungsform Ceridwens in ihrem schwarzen, verschleierten Aspekt. Sie ist eine mächtige weibliche Kriegsgottheit, die in Zeiten großer Not und Bedrängnis als Verbündete angerufen wird.
Sie beherrscht das Gestaltenwandeln und erscheint oft altes Weib, als Rabe oder in jeder möglichen Tiergestalt. Sie erscheint neben einem Fluß, wo sie die Leichentücher jener wäscht, die in nächster Zeit sterben sollen. Die Macha ist die Fleischwerdung der beiden Extreme, von sexuellem Verlangen und Gehässigkeit. Sie verkörpert die Lust, die zum Wunsch zu töten hinstrebt und sie findet ihre Freude im Chaos, der Panik, dem Schrecken und der überwältigenden Furcht.
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Manannan
Der Gott des Meeres ist ruhelos, geschickt und schöpferisch. Er hat die Weisheit und Gabe hinter die Dinge zu blicken. Er wird angerufen, wenn ein neues Projekt in Angriff genommen werden soll. Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Margareta
siehe --> Brigit

Midgard
Land der Menschen. Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

Morrigán
siehe --> Macha.

Muspelheim
Land des Feuers. Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

N

Nemeton
Ein geweihter Platz. Das Wort stammt von der indoeuropäischen Wurzel „nem“ – bedeutet „anlegen“. Die meisten Nemetons am Festland waren quadratisch oder rechteckig, während die auf den britischen Inseln kreisrund gebaut wurden. Ein heiliger Hain oder eine heilige Quelle.

Niflhel
Wohnstätte des Nebels oder Nebelwelt. Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

Noreia
Schutzgöttin des Landes (Noricum), die Göttin der Fruchtbarkeit und des Bergsegens. Sie ist die große Mutter bei den Festlandskelten im Alpenraum. Die Römer nannten sie auch Isis-Noreia

Noricum
Noricum war ein keltisches Königreich unter der Führung des Stammes der Noriker auf einem Großteil des Gebietes des heutigen Österreich sowie angrenzender Gebiete Bayerns (östlich des Inn) und Sloweniens, das später unter der Bezeichnung Provincia Noricum eine Provinz des Römischen Reiches wurde. Die Provinz Noricum grenzte im Süden an Italien, im Osten an Pannonien und im Westen an Raetien.

Nornen
Am Fuße der Weltenesche Yggdrasil befindet sich die Quelle des Schicksals, die Urdquelle. Dort wohnen die drei Nornen und weben gemeinsam das Schicksal der Menschen und Götter. In der nordischen Mythologie sind die Nornen bekannt unter ihren Namen.
Urd (Schicksal/Vergangenheit),
Verdandi (das Werdende/Gegenwart) und
Skuld (Schuld; das, was sein soll/Zukunft).
In der keltischen Tradition sprechen wir von der dreifachen Göttin oder den drei Bethen. Siehe auch --> Die dreifache Göttin.
Weiterführende Informationen zu den Nornen oder den drei Bethen findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-3-bethen-die-keltische-trinitaet/

O

Ogham
Es wird berichtet, daß Ogham die älteste Schrift in Irland ist. Sie war ein Geschenk von Ogma Grian-aineach, dem „Sonnigen Gesicht“.
Ogham ist eine Technik, Buchstaben auf Holz oder Stein zu schreiben, die aus einem Signalsystem oder einer mnemotechnischen Methode hervorgehen welche ursprünglich Hände und Finger benutzten. Alle bekannten Inschriften sind in Stein eingraviert. Man liest sie von unten nach oben. Die Kante eines Steines bildet die Trennlinie auf der sie geschrieben sind. Die überlieferten Ogham-Steine beinhalten einfache Feststellungen: einen Namen, den Namen der Person welche den Stein errichten ließ oder den Namen der Person, an die der Stein erinnern sollte. Einige dienten auch als Hinweise welche Grenzen und Zutritt beschrieben, sowie auch Warnungen beinhalteten.

P

pagan
siehe --> Heidentum.

Paganismus
siehe --> Heidentum.

Pan
siehe --> Cernunnos.

R

Rigatona
Sie ist die Tochter des Königs der Unterwelt. Sie ist Göttin der Pferde und des heiligen Landes. Sie hilft allen, die zu unrecht angeklagt, oder mit zu vielen Pflichten überhäuft sind. Sie ist Schutzpatronin der Frauen mit Fehlgeburten. Man kann sie sich als prächtig gekleidete Königin mit wallendem schwarzem Haar vorstellen.
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Runenkraft
Es gibt viele Pfade und Wege die jeder Mensch nutzen kann um sich selbst zu finden. Gerade in der heutigen Lügenwelt ist es so wichtig diesen Weg zu beschreiten und die Runenkraft anzuwenden. Die Runenlehre führt uns zurück auf den spirituellen Weg unserer Ahnen. Ein Weg wo wir uns wieder auf uns Selbst besinnen, auf unsere eigenen Kräfte bauen und vertrauen. Wo wir unserem Gewissen gegenüber verantwortlich handeln und uns selbstbewusst nicht von der uns umgebenden, allgegenwärtigen Lügenwelt beeinflussen lassen.
Wir freuen uns darüber dem Suchenden das Buch Runenkraft präsentieren zu können. Runen erleben ist mystisches erleben.

S

Samhain
Es ist das erste Fest im keltischen Jahreskreis welches am 01.11. gefeiert wird. Samhain kommt mit dem ersten Frost, oder wenn der Skorpion-Vollmond in den Stier tritt. Es ist eine Zeit der Opfer. Vor uns liegt der Winter und wir müssen uns entscheiden, was wir durch die langen kalten Monate mit uns tragen wollen, was nicht überleben wird und was als Quelle des nächstjährigen Wohlstands geschützt und gepflegt werden muß.
Weiterführende Informationen zu Samhain findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/samhain-den-ahnen-zu-ehren/

Sidhe
Nachdem die Tuatha Dé Danann von den eindringenden Gaelen besiegt wurden, nahmen sie ihren Wohnsitz in der Erde, den Hügeln und den alten Hügelgräbern und wurden zum Volk der Sidhe. Daher bedeutet Sidhe beides: das Volk der Elfen und ihre Heimstätten, die Hügel (bekannt als Sídhes oder sídhe-Hügel). Im alten Irischen bedeutet Sidhe „Friede“ und das interessant, denn so wurden die Tuatha Dé Danann als aes sídhe – das friedfertige Volk – bekannt.

Sommersonnwende
siehe --> Alban Heruin.

Svartalfheim
Land der Zwerge und der Schwarzelfen. Schmiede, die mit Mineralien arbeiten, dazu die Rohstoffe aus der Erde holen und diese veredeln.
Siehe auch --> Yggdrasil
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

T

Taranis
Taranis ist ein keltischer Gott des Himmels, des Wetters und des Donners.

Tigernonos
Er ist der Gefährte Rigatonas. Er gilt als Hirte mit übernatürlichen Kräften und tiefer Weisheit über die Dinge des Lebens. Er ist Schutzpatron der Reisenden und aller, die bodenständige, ursprüngliche Weisheit suchen. In schwierigen Situationen wird er um Hilfe angerufen.
Weiterführende Informationen zu den wichtigsten Götter der Kelten findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/die-goetter-der-kelten/

Torques
Fester, zumeist goldener oder bronzener Halsring mit einer Öffnung. Der Torques ist ein Symbol der Macht, der Verehrung und des Schutzes.

Tuatha Dé Danann
Der Stamm der Göttin Dana. Dabei handelt es sich um eine der frühen Völkerschaften, die Irland bewohnten. Berühmt waren sie für ihre magischen Kräfte. Dennoch wurden sie von den Kelten aus Spanien – den Gaelen oder Milesiern – besiegt und sie begannen in der Erde unter den Hügeln zu wohnen.

U

Urdquelle
siehe --> Nornen.

V

Vanaheim
Land der Vanir, einer Gruppe von Göttern welche mit Fruchtbarkeit, Weisheit und der Fähigkeit verbunden sind, die Zukunft zu sehen. Siehe auch --> Yggdrasil.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

W

Weltenbaum
siehe --> Yggdrasil

Wilbeth
siehe --> Boann.

Wintersonnwende
siehe --> Alban Arthuan.

Wyda
Wyda ist die europäische Antwort auf die fernöstliche Yoga-Tradition. Die Praxis stammt von den keltischen Druiden. In der Natur ausgeübt, soll es Körper und Geist in Einklang bringen und bis ins hohe Alter fit halten.

Wyrd
Dies entspricht in etwa dem Konzept des hinduistischen Karmas. Wyrd kann tatsächlich von den Vorfahren geerbt und an die Nachkommen weitergegeben werden, zum Guten oder zum Schlechten. Glück und Verpflichtung zugleich. Ein Mensch hat eine gewisse Fähigkeit sein persönliches Wyrd durch rechtes und ehrenhaftes Handeln zu verbessern. Umgekehrt kann Wyrd durch ungesetzliche oder unehrenhafte Handlungen verschlimmert werden. Dazu gehören Wortbruch, Respektlosigkeit gegenüber den Göttern oder Vorfahren. Glück fließt direkt aus dem Wyrd und wird als Teil der Seelenmatrix betrachtet. Die dreifache Göttin webt die Fäden des Wyrd, das Schicksal der Menschen und Götter.

Y

Yggdrasil
Der mächtige Baum Yggdrasil ist eines der bekanntesten Symbole aus der Mythologie unserer Ahnen. Viele alte Kulturen und Religionen verehren Bäume. Aber nur wenige tun es so innig, wie es unsere Altvorderen getan haben.
In den uns bekannten Mythen ist Yggdrasil der Weltenbaum eine riesige Esche. Diese steht im Zentrum des Weltenalls. Ihre Zweige und Wurzeln verbinden die verschiedenen Welten und Reiche. Am ausführlichsten beschrieben ist Yggdrasil in der Edda von Snorri Sturluson aus dem 13. Jahrhundert. Nach diesen Ausführungen gibt es neun Welten die durch die sich im Zentrum befindende Weltenesche miteinander verbunden sind. Es handelt sich dabei um eine massive Esche die diese Welten an Ort und Stelle hält und in dieser Funktion als sehr wichtig und heilig gilt.
Yggdrasil wird oft als Baum des Lebens angesehen. Das ist etwas was in fast allen alten Kulturen und Religionen üblich ist. Obwohl die Weltenesche nicht in diese Standardform des Baumes des Lebens passt kann sie doch so betrachtet werden weil sie das gesamte Weltenall abbildet und miteinander verbindet.
Weiterführende Informationen zur Weltenesche Yggdrasil findest du in diesem Artikel -> https://druvides.de/yggdrasil-und-die-wiederkehr-der-9/

Z

Zahlen der keltischen Mythologie
Die drei steht für die Dreifache Göttin (Ceridwen) und die neun für deren kosmische Dimension.
Die fünf steht für den Drudenfuß und ist eine Druidenzahl. Sie steht für Weisheit und der fünfdimensionalen Kosmologie der großen Wissenden. Die Druiden kennen die dreidimensionale diesseitige Welt, die Anderswelt sowie eine fünfte Dimension welche alles andere beinhaltet.
Die dreizehn ist den Monden und damit auch der Mondgöttin Arianrhod zugeordnet.

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