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Heidentum – erster Teil

Ein Leben in Harmonie mit der Schöpfungsordnung

Heidentum - Heide Sein
Ladruido auf dem Wiesberg

Heidentum – Heide SEIN

Wir stehen am Anfang eines neuen Weltenmonats und unsere Mutter Erde und die Menschen sind krank wie nie zuvor. Diese Krankheit betrifft alle Ebenen, den Körper, die Seele und den Geist. Viele Menschen spüren, daß irgend etwas nicht stimmt. Sie fühlen sich nicht mehr wohl. Mehr noch, sie erkennen die grundlegende feindselige Haltung der Matrix gegenüber allem natürlich lebendigen. Der Mensch hat die Anbindung an seinen Ursprung verloren, beziehungsweise es ist ihm durch eine Jahrhundert dauernde bewußt durchgeführte Manipulation ausgetrieben worden. Die sogenannte Naturwissenschaft hat alle Wahrnehmungen die außerhalb der üblichen Sinne liegen und nicht gewogen und gemessen werden können verächtlich gemacht.

Es ist heute unsere Aufgabe uns wieder an das zu erinnern wer wir wirklich sind. Wir müssen den engen geistigen Raum in den wir hineingeboren wurden aufsprengen, und aus diesem Käfig ausbrechen. Wenn uns dies gelingt eröffnen sich uns neue Möglichkeiten der Lebensgestaltung. Unsere Ahnen helfen uns dabei diesen Weg zu beschreiten. Denken wir nur an die geistige Haltung der Kelten, ihr modernes Denken und ihre Naturverbundenheit. Mit dieser Grundhaltung und den Lehren der Großen Wissenden (Druiden) können wir die Fehlentwicklungen der letzten dunklen Jahrtausende hinter uns lassen und in eine neue friedvolle Zeit eintreten. Folgen wir auf dem alten Pfad der großen Göttin, erinnern wir uns an unsere ursprüngliche heidnische Lebensphilosophie und treten ein in ein Leben in Harmonie mit der Schöpfungsordnung. So, wie es in jenen Jahrhunderten bestand als die Druiden und Druidinnen unter uns wandelten und unser Land Dank ihres Großen Wissens so reich befruchteten.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Heidentums

Als sich das Christentum im Römischen Reich zu verbreiten begann geschah dies zunächst vor allem in den Städten. Die Menschen, die auf dem Land lebten und weiterhin an die “alten Bräuche” glaubten, nannte man “paganus”. Der Begriff Pagan kommt vom lateinischen paganus was sich auf diejenigen bezieht, die auf dem Land lebten. Das moderne Heidentum wird oft auch als Paganismus bezeichnet. Der Begriff “Heiden” wurde weit gefasst und bezeichnet alle Menschen, die sich an religiösen Handlungen Praktiken oder Zeremonien beteiligen welche nicht christlich sind. Auch Juden und Muslime verwenden den Begriff für Personen außerhalb ihrer Religion.

Somit  definieren einige das Heidentum als eine Religion außerhalb von Christentum, Judentum, Hinduismus, Islam und Buddhismus. Andere definieren es einfach als eine Religion welche es nicht gibt. Das Heidentum wird oft nicht als traditionelle Religion bezeichnet weil es keine offizielle und einheitliche Doktrin, also einen “Katechismus”, gibt. Dennoch bietet das Heidentum einige gemeinsame Merkmale innerhalb seiner verschiedenen Traditionen.

Die Grundüberzeugungen des Heidentums

Wegen der großen Vielfalt des Heidentums gibt es eine Vielzahl von Quellen über seine grundlegenden Überzeugungen. Im Allgemeinen feiern die Heiden die Natur und die Spiritualität und fördern einen umweltfreundlichen Lebensstil. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist vorherrschend. Frauen spielen eine wichtige Rolle bei Zeremonien und Göttinnen sind von großer Bedeutung. Heiden glauben, daß es in der lebendigen Welt eine Gottheit gibt. Durch Rituale können sie mit dem Göttlichen in Verbindung treten. Die Feste stehen im Zusammenhang mit ihrer Verehrung der Natur und dem Jahreslauf.

Grundlagen des Heidentums.

Obwohl die Prinzipien von einer heidnischen Religion zur anderen variieren, folgen die meisten heidnischen Religionen in irgendeiner Form den gleichen allgemeinen Grundsätzen. Da der Begriff “Heidentum” so etwas wie ein Oberbegriff ist der für ein breites Spektrum an spirituellen Pfaden verwendet wird, wäre es praktisch unmöglich eine detaillierte und umfassende Liste von Prinzipien zu erstellen welche für alle heidnischen Religionen gelten. Im Großen und Ganzen sind die folgenden Grundlagen in fast allen Formen des Heidentums zu finden.

Verantwortung des Glaubens

Der wichtigste Grundsatz des Heidentums ist, daß es immer in der eigenen Verantwortung liegt und nicht in der Verantwortung einer Regierung, einer Institution, einer Kirche oder anderer Menschen, zu entscheiden, was sie in Bezug auf Spiritualität, Werte, Ethik, die Natur des Göttlichen usw. glauben.

Eigenverantwortung für das Handeln und die Entwicklung des Selbst

Die Entwicklung der eigenen Überzeugungen, Moral und Ethik liegt in der eigenen Verantwortung. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen zu lernen, zu erkennen, was richtig und was falsch ist.

Alles ist heilig

Die meisten heidnischen traditionen glauben, daß alles im Universum heilig ist. Aber die Definition und der Grad der Heiligkeit variiert im Allgemeinen von einem Heiden zu anderen. Das ist je nach Region und Lebensbedingungen unterschiedlich. Die göttliche Schöpfungsordnung ist heilig und unseres tiefsten Respekts würdig.

Freiheit der Wahl der Gottheit

In allen heidnischen Religionen ist es die ureigene Angelegenheit jedes Menschen was eine Gottheit für ihn bedeutet. Er entscheidet selbst welche Gottheit für ihn die richtige ist und welche Beziehung er zu seiner gewählten Gottheit entwickelt. Heiden haben viele verschiedene Vorstellungen darüber, was eine Gottheit umfasst und wie ihre Gottheit repräsentiert wird. Es ist Sache des Einzelnen, durch Studium, durch Meditation und in manchen Fällen durch Gebet und Ritual zu bestimmen, welches Bild der Gottheit für ihn richtig und stimmig ist.

Umfang des Bewusstseins

Viele traditionelle Heiden sind davon überzeugt, daß sich das Bewusstsein weit über die Beschränkungen der menschlichen Form und der physischen Existenz hinaus erstreckt. Alle Lebensformen enthalten ein gewisses Maß an Bewusstsein. Vom kleinsten Insekt bis zu den riesigen Mammutbäumen. Bewusstsein überlebt den Tod und existiert gleichzeitig auf mehreren Ebenen der Realität.

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4 Kommentare zu „Heidentum – erster Teil“

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